Mit Herz und Exper­tise unter­stütze ich ihr Pferd auf dem Weg zu Balance, Beweg­lich­keit und Wohlbefinden.

Meine Behand­lungs­phi­lo­so­phie

Im Mit­tel­punkt mei­ner Arbeit steht der Respekt und die Ach­tung vor dem Pferd. Nur so kann Ver­trauen ent­ste­hen, das jede Behand­lung trägt. Dabei betrachte ich Pferd und Rei­ter immer als Ein­heit: Beide beein­flus­sen sich in Hal­tung und Bewe­gung gegen­sei­tig. Als aus­ge­bil­dete Human­phy­sio­the­ra­peu­tin kann ich beide Sei­ten ver­ste­hen und begleiten.

Eine Behand­lung bedeu­tet für mich mehr als das reine Lösen von Ver­span­nun­gen oder Blo­cka­den. Manch­mal braucht das Pferd diese Kom­pen­sa­tio­nen zur Sta­bi­li­sie­rung – etwa bei Hals­wir­bel­säu­len­pro­ble­men oder unter­schwel­li­gen Lahm­hei­ten. Ein zu schnel­les oder über­mä­ßi­ges Lösen kann die kör­per­li­che Balance des Pfer­des nega­tiv beeinflussen.

Mein Ziel ist es, dem Pferd eine neue, gesunde Bewe­gungs­idee mit­zu­ge­ben: Die tiefe Bauch- und Rumpf­mus­ku­la­tur wird gezielt akti­viert, damit das Pferd sei­nen Rücken auf­wöl­ben und sei­nen Rei­ter lang­fris­tig gesund und ver­schleiß­arm tra­gen kann.

Dabei schaue ich immer indi­vi­du­ell auf das ein­zelne Pferd und wäge ab, was es wirk­lich braucht.

Ganz­heit­li­che Zusammenarbeit

Für eine umfas­sende Beglei­tung von Pferd und Rei­ter arbeite ich – wo es sinn­voll ist – eng mit ande­ren Fach­leu­ten zusam­men, etwa mit Tier­arzt, Huf­schmied, Satt­ler und Zahnarzt.

San­dra Uhl

DIPO-Pfer­de­o­steo­the­ra­peu­tin & Humanphysiotherapeutin.

Mein Wer­de­gang

Wäh­rend mei­ner Kind­heit habe ich Pferde schät­zen und lie­ben gelernt. Zusätz­lich zu mei­ner Aus­bil­dung zur Human­phy­sio­the­ra­peu­tin und Hip­po­the­ra­peu­tin wollte ich meine Fach­kennt­nisse über Pferde unbe­dingt ver­tie­fen – und habe mir mit der Aus­bil­dung zur Pfer­de­o­steo­the­ra­peu­tin einen Traum erfüllt.

Als DIPO-Pfer­de­o­steo­the­ra­peu­tin und Human­phy­sio­the­ra­peu­tin kann ich Pferd und Rei­ter heute fach­lich kom­pe­tent und ganz­heit­lich behandeln.

  • 2001 Human­phy­sio­the­ra­peu­tin
  • 2003 Hip­po­the­ra­peu­tin
  • 2006 Bobath-The­ra­peu­tin (neu­ro­phy­sio­lo­gi­sche Reha­bi­li­ta­tion — Schwer­punkt Kinder)
  • 2009 Shi­atsu-Prak­ti­ke­rin (manu­elle medi­zi­ni­sche Mas­sa­ge­the­ra­pie aus China)
  • 2012 MT-The­ra­peu­tin (Manu­elle Therapie)
  • 2017 Pfer­de­o­steo­the­ra­peu­tin am Deut­schen Insti­tut für Pferde-Osteo­pa­thie (DIPO)

Hip­po­the­ra­pie

Die Hip­po­the­ra­pie ist eine phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lungs­maß­nahme auf neu­ro­phy­sio­lo­gi­scher Grund­lage. Sie eig­net sich für Pati­en­ten mit kör­per­li­chen Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen oder neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen. Dabei wird vor allem die Bewe­gungs­über­tra­gung des Pfer­des im Schritt genutzt, um eine funk­tio­nelle Ver­bes­se­rung auf kör­per­li­cher Ebene zu erreichen.

Die Hip­po­the­ra­pie führe ich seit vie­len Jah­ren mit gro­ßem Enga­ge­ment und Liebe durch. therapiehof-leila.de

Wei­tere Fort­bil­dun­gen & Kurse für Pferde

  • Dry Need­ling
  • Stammer Kine­tics (Ste­fan Stammer)

Ich nehme selbst regel­mä­ßig Reit­un­ter­richt und besu­che Lehr­gänge. Dar­über hin­aus setze ich mich gerne mit ver­schie­de­nen Ansät­zen in The­ra­pie und Trai­ning aus­ein­an­der und wäge für jedes Pferd ab, was es wirk­lich braucht.

 
Deut­sches Insti­tut für Pferde-Osteopathie

Das DIPO ist die älteste Aus­bil­dungs­stätte für Pfer­de­o­steo­pa­thie in Deutsch­land. Die Ver­zah­nung zwi­schen Theo­rie und Pra­xis und die part­ner­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Os­teo­the­ra­peu­ten und Tier­ärz­ten zeich­nen das DI­PO-Kon­­­zept aus. DI­PO-Pfer­­de­o­s­teo­­the­ra­­peu­­ten haben lang­jäh­ri­ge Er­fah­rung und eine Ba­sis­aus­bil­dung als Tier­arzt, Arzt oder Phy­sio­the­ra­peut. Sie kön­nen so Krank­heits­bil­der und Kon­tra­in­di­ka­tio­nen er­ken­nen und im Be­darfs­fall ent­spre­chen­de Spe­zia­lis­ten hinzuziehen.

Die zwei­jäh­rige Aus­bil­dung zum DIPO-Pfer­de­o­steo­the­ra­peu­ten ist die ein­zige, die von Tier­ärz­te­kam­mern, dem Bun­des­ver­band selbst­stän­di­ger Phy­sio­the­ra­peu­ten und der Deut­schen Rei­ter­li­chen Ver­ei­ni­gung (FN) aner­kannt ist. Regel­mä­ßige Wei­ter­bil­dun­gen sind für jeden DIPO-Pfer­de­o­steo­the­ra­peu­ten selbstverständlich.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum DIPO fin­den Sie im In­ter­net unter:
http://www.osteopathiezentrum.de

Indi­ka­tio­nen

E

Schwie­rig­kei­ten beim Geben der Hufe

E

Sat­tel­pro­bleme

E

Rit­tig­keits­pro­bleme

E

häu­fi­ges Stolpern

E

Schmer­zan­zei­chen durch Bewegung

E

schlechte Kopf‑, Hals- und Schweifhaltung

E

nach Stür­zen, Ver­let­zun­gen & Operationen

E

Takt­un­rein­hei­ten oder (unklare) Lahmheiten

Behand­lungs­ab­lauf

E

Gründ­li­che Ana­mnese und Untersuchung

Anga­ben zum Pferd, Vor­er­kran­kun­gen, Hal­tung, Nut­zung usw.
Bewe­gungs­ana­lyse an der Hand und ggf. unter dem Reiter

E

Befun­dung und Behandlung

Beweg­lich­keit in den Gelen­ken erfas­sen
Pal­pa­tion (Unter­su­chung durch Ertas­ten), Mus­keln, Seh­nen und Bändern

E

Behand­lung

Die Behand­lung wird indi­vi­du­ell auf jedes Pferd abge­stimmt. Je nach Befund wer­den Gelenke mobi­li­siert und Ver­span­nun­gen gelöst – immer mit dem Ziel, dem Pferd zu einer gesun­den, sta­bi­len Bewe­gung zu verhelfen.

E

Auf Wunsch unab­hän­gige Sat­tel- und Trensenkontrolle

E

Abschluss­ge­spräch

Erklä­rung zur Behand­lung und Zeit für indi­vi­du­elle Fragen.

Hin­weise für eine nach­hal­tige Behandlung

Für einen op­ti­ma­len Selbst­hei­lungs­pro­zeß be­nö­tigt das Pferd nach der os­teo­pa­thi­schen Be­hand­lung eine Er­ho­lungs­pha­se von min­des­tens 48 Stun­den. Es soll­te sich frei be­we­gen kön­nen, darf aber nicht ge­rit­ten wer­den. So kann sich sein Kör­per auf das phy­sio­lo­gi­sche Be­we­gungs­pro­gramm einstellen.

Damit eine Behand­lung den größt­mög­li­chen Effekt erzielt, sollte Fol­gen­des beach­tet werden:

  • Das Pferd sollte in der letz­ten Woche nicht geimpft wor­den sein
  • Der letzte Zahn­arzt­ter­min sollte min­des­tens 1 Woche zurückliegen
  • Bitte über­le­gen Sie, ob es einen ruhi­gen Ort gibt, an dem wir die Behand­lung durch­füh­ren kön­nen. (Der Ter­min sollte nicht zur Füt­te­rungs­zeit stattfinden)
  • Das Pferd darf für die Behand­lung gerne geputzt sein.
  • Damit meine Hand bei der Behand­lung punk­tu­ell wir­ken kann, sollte das Fell tro­cken sein
  • Vor­he­rige Bewe­gung direkt vor dem Ter­min ist ungüns­tig, da sie das Ergeb­nis verfälscht

The­ra­pie

Ziel einer Behand­lung ist, den Kör­per posi­tiv zu beein­flus­sen und damit Erkran­kun­gen vor­zu­beu­gen sowie den Hei­lungs­pro­zess nach Funk­ti­ons­ver­lus­ten zu beschleunigen.

Pfer­de­o­steo­pa­thie

Osteo­pa­thie ist ein eigen­stän­di­ges Heil­ver­fah­ren und wird im Wesent­li­chen mit den Hän­den am Kör­per des Pfer­des durch­ge­führt. Ziel ist es, Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen und ihre Ursa­chen auf­zu­spü­ren und das Pferd zu einer gesun­den, sta­bi­len Bewe­gung zu füh­ren. Dabei wäge ich immer ab, was dem ein­zel­nen Pferd wirk­lich hilft – denn nicht jede Ein­schrän­kung sollte vor­schnell gelöst werden.

Dry Need­ling

Diese Form der Aku­punk­tur ermög­licht es, Trig­ger­punkte (Ver­span­nun­gen im Gewebe) gezielt zu behan­deln. Trig­ger­punkte ent­ste­hen durch Über­las­tung der Mus­ku­la­tur, ver­span­nen diese und füh­ren zu Schmer­zen und Ein­schrän­kung des Bewegungsapparats.

Stammer Kine­tics®

Dyna­mi­sche myo­fas­ziale Mobilisation

Ein aner­kann­tes The­ra­pie- und Reha­bi­li­ta­ti­ons­kon­zept für Pferde nach Ste­fan Stammer. Das Ziel einer Behand­lung ist es, die myo­fas­zia­len Funk­ti­ons­ket­ten zu mobi­li­sie­ren, sowie zu akti­vie­ren, damit vor­de­res und hin­te­res Bewe­gungs­zen­trum wie­der opti­mal zusam­men­ar­bei­ten und eine Sta­bi­li­sie­rung des Pfer­de­kör­pers gegen­über der Schwer­kraft her­zu­stel­len. Eine Grund­vor­aus­set­zung für das Pferd um den Rei­ter lange gesund tra­gen zu können.

Preis­liste

Erst­be­hand­lung

Erst­be­hand­lung 90–120 Minu­ten, inkl. Ana­mnese, Unter­su­chung des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes, Behand­lung nach Befund, Nach­be­spre­chung. Ich nehme mir bei jedem Pferd die Zeit, die es braucht!

140,00 €

Anfahrt (ab 15 km) + 0,30 €/km

Fol­ge­be­hand­lung

Wei­tere Behand­lun­gen ca. 45–60 Minu­ten erfol­gen je nach Bedarf und Befund. Der Zeit­raum für eine Fol­ge­be­hand­lung sollte max. bis zu 6 Monate nach der Erst­be­hand­lung stattfinden.

95,00 €

Anfahrt (ab 15 km) + 0,30 €/km

Kon­takt

Sie haben Inter­esse an einer Behand­lung Ihres Pfer­des, dann kon­tak­tie­ren Sie mich tele­fo­nisch, per E‑Mail oder hin­ter­las­sen Sie mir hier eine Nach­richt. Ich werde mich dann umge­hend bei Ihnen melden.